As Long As

©2005 ausverkauft/sold out

Featuring:
Uwe Knüppel, Mike Kullack,
Christoph Slidin´John, Rainer Wöffler

»If you place your luck on one card you can only lose« singt Bernd Rinser im Opener »Luck«. In diesem Sinne gestaltete er wohl auch vorliegende CD. Denn stilistisch ist das Album keinesfalls monoton »auf eine Karte« setzend, wenngleich eigentümlich aus einem Guss wirkend. »Luck« wirkt rau, mit einem gewissen Garagensoundansatz, der auch von Rinsers Harp stammt. »Country Girl« bringt hingegen fröhliches, von Slide und Mandoline begleitetes Country(blues)-feeling, »Fishin´Blues« lehnt sich an Countryblues-Vorbilder an ohne sie zu kopieren, »Personal Devil« lässt unterschwellig die »Geisterreiter«  aufleben, »Set my heart on you« punktet als Ballade, der Titelsong driftet mit vorsichtigem Piano und tragendem Fretless-Bass in Singer/Songwriter-Gefilde. Die augenscheinlich raue Schale des Albums sollte nicht darüber hinwegtäuschen, dass hier erstklassige Musiker Songs vertont haben, die mit viel Einfühlungsvermögen zu Papier gebracht worden sein dürften, irgendwo im weiten Land zwischen Blues und Country. Bernd Rinser überzeugt darüber hinaus mit stimmungsvoller Harp und gediegener (akustischer) Gitarre. Die Vocals wiederum würden seiner eigenen Meinung nach »polarisieren«, ihre Markanz trägt indessen die eigenwillige Stimmung des Albums zu einem großen Teil mit. »As Long As« ist als Gesamtkonzept zu hören und dieses Konzept ist allemal stimmig!
Dietmar Hoscher www.concerto.at

Der Musik von Bernd Rinser - Driftwood auf »As Long As« ist diese geografische Verortung ( Made in Germany Anm. d. R.) nicht sofort anzuhören. Bei dieser ausgefuchsten Produktion, mit kompetenten Mitmusikern und eigenständigem Repertoire zwischen Blues und Swamp Rock, zollt Rinser mit sonorer Stimme und wimmernden Slide-Gitarren den amerikanischen Vorbildern Tribut. Ruhige Balladen, Mandolinen- das alles könnte so auch aus den Südstaaten kommen. Keine Frage, der Mann hat Spielerfahrung. Bleibt nur die Frage, ob damit amerikanische Roots-Music tatsächlich in Germany angekommen ist? Und wer spielt eigentlich das deutsche Aquivalent dazu?
Adrian Wolfen – Akustik Gitarre

Die mit Abstand überzeugendsten und authentischsten deutschen Bluesplatten lagen Ende letzten Jahres hier in meinem Fach, einen schönen Dank dafür und kamen von Bernd Rinser. Der Sänger, Mundharmonikaspieler, Gitarrist und Komponist kommt aus Reichling, einem beschaulichen Ort zwischen Lech und Ammersee. Bernd Rinser ist ein absoluter »Do it Yourself«- Mann, kümmert sich selbst um seine Auftritte und produziert seine CDs selber. Letztes Jahr war er so fleißig, dass er gleich 2 CDs  parallel veröffentlicht hat.
»As Long As« aus dem wir »Luck« hörten und »Driftwood Soulful Country & Stompin´ Blues«. Begleitet wird er von kompetenten Bluesern wie Rainer Wöffler, Jim Klopfenstein, Uwe Knüppel und Christoph Slidin´ John, die viel zum frischen unprätentiösen Blues beitragen, und auch der Gesang von Bernd Rinser kommt gut und das ist eine Seltenheit bei unserem harten deutschen Akzent.
Till Obermaier-Kotzschmar – Blues Session BR 2

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